Die Rechnung einer Solaranlage entscheidet sich nicht auf dem Dach, sondern im Haus. Eine Kilowattstunde, die Sie selbst verbrauchen, spart den Preis, den Sie sonst dafür bezahlen. Eine Kilowattstunde, die ins Netz geht, bringt die Einspeisevergütung. Zwischen diesen beiden Beträgen liegt ein deutlicher Unterschied, und daraus folgt fast alles andere.
Deshalb ist die erste Frage nicht, wie viele Module auf das Dach passen, sondern wann in Ihrem Haushalt Strom gebraucht wird. Wer tagsüber arbeitet und abends kocht, hat ein anderes Ergebnis als ein Haushalt mit Wärmepumpe, die über Monate durchläuft.
Die zweite Frage betrifft das Dach selbst. Eine Anlage soll zwanzig Jahre und länger oben bleiben. Wenn die Deckung in fünf Jahren fällig ist, gehört das Dach zuerst dran, sonst wird die Anlage abgebaut und wieder aufgebaut, und das kostet ein zweites Mal.